Kaffee bitte! Und was dazu?

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke überhaupt. Drei von fünf Deutschen (und damit fast 80 Prozent) konsumieren das heiße, schwarze Getränk sogar mehrmals täglich, heißt es in der in diesem Beitrag vorgestellten Studie. Doch wann kommt der Kaffee eigentlich auf den Tisch und was gibt’s dazu? Dieser Beitrag gibt Antworten auf eben diese Fragen.

Ihren Morgenkaffee trinken nicht alle am üppig gedeckten Frühstückstisch. Mancher genießt zum morgendlichen Koffeinkick lieber eine Portion Frischluft oder den Blick ins Grüne.

Der Morgenkaffee und das Frühstück

Der Morgenkaffee gehört für viele zum Start in den Tag. Wer es schafft, sich morgens – mit einer Tasse Kaffee in der Hand – über die Zeitung zuhause herzumachen, der genießt den morgendlichen Wachmacher also zuhause. Für allen anderen, die nichts vom Frühstück zuhause halten, gibt es den Coffee-to-go entweder aus der heimischen Kaffeemaschine oder aus dem Kaffeeladen, der auf dem Weg zu Arbeit oder Schule liegt. Was es zum Morgenkaffee gibt, könnte unterschiedlicher nicht sein.

  • Ein ausgiebiges Frühstück mit Brötchen, Ei, Käse, Wurst und Marmelade gibt es in vielen Haushalten nur wenn Zeit ist – und das heißt für die Meisten: Ein großes Frühstück gibt es vor allem am Wochenende.
  • Wer nicht einmal Zeit hat, sich für einen Kaffee an den Frühstückstisch zu setzen, der holt sich seinen Morgenkaffee also unterwegs – und bei Bedarf das Frühstück gleich dazu. Ein Croissant, eine Butterbreze oder eine andere süße oder deftige Backware ergänzen dann den Morgenkaffee.
  • Kaum jemanden schwebt das Bild vor, zum Morgenkaffee eine Schüssel Müsli, Joghurt oder Obstsalat zu verzehren. Möglich ist dies dennoch, allerdings ist der Blick auf diese Kombination eine andere und das heißt: Als Frühstück zählt hier nur das Essen. Der Morgenkaffee ist lediglich das Getränk, das im Grunde so gar nicht dazu passt.

Und welcher Kaffee wird morgens getrunken? Klassischen Kaffee, zeigt ein Blick in die Haushalte. Auch wenn Kaffeemaschinen heute viele Varianten von Kaffee auftischen könnten, so wird morgens doch klassischer Kaffee (oder alternativ Café Crema) konsumiert. Erst die zweite Tasse, der zweite Morgenkaffee beispielsweise im Büro, der darf kreativer sein. An Café Latte oder an einem Cappuccino wird dann gern genippt.

Kaffee und Kuchen am Nachmittag

Foto: pixabay.com © Pexels (CC0 Public Domain)

Für so manchen gehört zu Nachmittagskaffee selbstgebackener, frischer Kuchen. Auch die Kaffeeart, die konsumiert wird, ist deutlich kreativer als noch am Morgen. Jetzt wird Cappuccino und Latte Macchiato serviert.

15 Uhr: Jetzt ist Zeit für Kaffee und Kuchen

Nachmittags, wenn der Biorhythmus vieler Menschen in ein ganz natürliches Loch zu fallen scheint, ist für viele Zeit für eine Tasse Kaffee, idealerweise mit Kuchen. Während sich der Traum vom Kuchen unter der Woche tendenziell eher selten verwirklichen lässt, gibt es am Wochenende zahlreiche Hobbybäcker, die gerne viel Zeit mit einer professionellen Küchenmaschine zubringen, deren Grundfunktionen hier erläutert sind. Was dabei herauskommt, sind süße Stückchen, die  entweder als Häppchen oder als attraktiv anmutender Kuchen serviert werden. Dazu gibt’s – wie bereits erwähnt – meist kreativere Kaffeesorten. Cappuccino und Café Latte sind darunter die Klassiker. Auch der Milchkaffee wird nachmittags gern verzehrt. Im Sommer wird an dieser Stelle gerne Eiskaffee gereicht.

Wer dem Geschmack von Kaffee nicht nur in flüssiger Form etwas abgewinnen kann, der wird sich sicherlich für den essbaren Kaffeeklassiker, das Tiramisu erweichen können. Dabei werden die Löffelbisquits, die zu einzelnen Schichten werden, im Vorfeld in Kaffee getränkt. Doch das ist nicht die einzige Option, um Kaffee in eine essbare Form zu gießen. Kaffeekuchen, Kaffee-Gugelhupf, Irish-Coffee-Torte, Mokka-Torte und viele weitere kaffeehaltige Kreationen, die gut in der Profi-Küchenmaschine zubereitet werden können, lassen sich nach diesen online verfügbaren Rezepten prima nachbacken.

Kaffee nach dem Essen

Abbildung 3: pixabay.com © akunnen (CC0 Public Domain)

Espresso wird vornehmlich nach dem Abendessen konsumiert. Eine Mischung aus Kaffee und Schaps sind die Varianten „mit Schuss“.

Ein Tässchen Kaffee nach dem Essen gehört für viele dazu

Für viele ist die Tasse Kaffee nach dem Essen ein festes Ritual. Obgleich er als wahrlich starker Kaffee verschrien ist, wird Espresso gerne nach dem Essen konsumiert. Von ihm erwarten Kaffeefreunde eine verdauende Wirkung. Auch Flavored Coffee wird gerne nach dem Essen getrunken. Diese mit Aromen veredelte Kaffeevariante fungiert als Nachspeise und Kaffeekick in einem. Auch der Iced Espresso (ein Espresso mit Eiswürfeln) und der Affogato al Caffé (ein Kaffee mit einer Kugel Eis) sind Klassiker nach dem Essen.

Ebenfalls klassische After-Eat-Kaffeevarianten sind der Rüdesheimer Kaffee (mit Weinbrand), der Pharisäer (mit Rum) und der Holländische Kaffee (mit Eierlikör). Auch der Barraquito gehört in die Kategorie „Kaffee mit Schuss“. Hierzu wird Likör getrunken.

Was sich ebenfalls gut zum Geschmacks des Kaffees macht, sind diese alkoholischen Getränke: Wodka, Obstschnaps, Baileys, Cointreau, Cognac, Marillenlikör, Batida de Coco, Portwein, Weinbrand, Grappa und viele weitere Schnäpse und Liköre. Zusammen wird aus ihnen, den weiteren, hier nicht genannten Alkoholika und einem runden Rezept, ein unvergleichlicher Kaffee-Genuss – aber eben „mit Schuss“.

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